Kotuntersuchung
Der Kot eines Tieres kann häufig Auskunft über eine Reihe von Erkrankungen geben. Nicht nur, ob ein Tier Würmer hat oder nicht. Auf den folgenden Seiten wollen wir etwas zum Verständnis dieser Untersuchungen beitragen.
Eine Reihe von Würmern und Parasiten sind so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Denken Sie bitte daran, dass ein Parasit ein Überlebenskünstler ist und sich erstklassig verstecken kann. Seine Aufgabe ist es, zu überleben und möglichst viele Wirtstiere zu finden und anzustecken. Zu diesen Wirten gehört auch der Mensch. Besonders unseren Kindern kann großer Schaden durch eine Reihe dieser Parasiten zugefügt werden. Es liegt also in unseren Händen, die Übertragung zu verhindern, indem wir unsere Haustiere regelmäßig entwurmen. Leider befinden sich keine Wurmkuren auf dem Markt, die jeden Parasiten bekämpfen bzw. abtöten. Deshalb empfehlen wir eine regelmäßige Kotuntersuchung, die eine Wurmprophylaxe begleitet.
Für die Kotuntersuchung werden Ihnen kostenlos Kotröhrchen zur Verfügung gestellt. Das Sammeln der Kotproben sollte an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden, wobei nur jeweils eine kleine Kotmenge erforderlich ist. Das ist notwendig, da mit der Flotationstechnik nur Wurmeier nachgewiesen werden und die Würmer nicht regelmäßig die gleiche Anzahl an Eiern ausscheiden.
Eine so gesammelte Kotprobe hat eine größere Wahrscheinlichkeit, einen Treffer beim Parasitennachweis zu liefern!
Die Wurmeier werden durch eine Speziallösung zum Schwimmen gebracht, danach von der Oberfläche abgeschöpft und unter dem Mikroskop untersucht.

Labor